Mediation

Mediation kann vielfälltig eingesetzt werden. 
Im innerbetrieblichen Bereich kann die Mediation helfen, wenn Mitarbeiter eines Teams oder Führungskräfte und Mitarbeiter nicht (mehr) miteinander arbeiten können. Sie kann aber auch dort helfen, wo ganze Teams ihre Energie darauf verwenden gegeneinander zu arbeiten, statt miteinander. Dies kann auch für die Zusammenarbeit mit Betriebsräten gelten. 
Begleitend kann die Mediation auch während eines Change Prozesses eingesetzt werden, da Veränderungen oftmals Ängste und Konflikte mit sich bringen. 
Mediation kann aber auch nach "Außen" sinnvoll eingesetzt werden, z.B. bei Konflikten mit Zulieferern oder Kunden.

Was ist Mediation?

Mediation ist ein vertrauliches und strukturiertes Verfahren, bei dem Parteien mit Hilfe eines oder mehrerer Mediatoren freiwillig und eigenverantwortlich eine einvernehmliche Beilegung ihres Konflikts anstreben. 

Der Mediator ist eine unabhängige und neutrale Person ohne Entscheidungsbefugnis. Er verwendet bestimmte Kommunikationstechniken, um einen konstruktiven und gemeinschaftlichen Umgang miteinander zu erreichen.


Da die Konfliktparteien das Ziel unter der Führung eines neutralen Dritten selbst erarbeiten, können sie Lösungen anstreben, bei denen für beide Konfliktparteien mehr herauskommt als bei einem einfachen Kompromiss.

Die Lösung ist dann für beide Konfliktparteien besser umsetzbar und nachhaltiger, als eine Entscheidung durch einen Dritten.

Wie läuft ein Mediationsverfahren ab?


Einführungsphase

In der Einführungsphase erläutert der Mediator den Ablauf des Mediationsverfahrens und seiner Rolle als allparteilicher Dritter. 
Der Mediator klärt mit den Parteien alle Fragen zur Vertraulichkeit und stellt ggf. Regeln für das Mediationsverfahren auf.


Themenphase

Die Konfliktparteien teilen unabhängig voneinander ihre Themen mit, um die es ihrer Meinung nach im Konflikt geht. Die einzelnen Punkte notiert der Mediator auf einem Flipchart und vereinbart mit den Parteien am Ende der Themenphase, in welcher Reihenfolge die Themen bearbeitet werden.


Interessensphase

In dieser Interessensphase nehmen sich die Parteien Zeit und betrachten die Themen einzeln. Dafür befragt der Mediator die Parteien nach den hinter ihren Themen stehenden Interessen und Bedürfnissen und arbeitet heraus, warum ein bestimmtes Thema für den Einzelnen wichtig ist. Auch die Sichtweise der anderen Partei zum Thema wird erörtert. Die jeweiligen Interessen werden auf einem Flipchart notiert. Eine Zusammenführung der Sichtweisen findet nicht statt.


Optionenphase

Erst in dieser dritten Phase, der Optionenphase, geht es darum für die zuvor benannten Konflikte Lösungsmöglichkeiten zu finden. Jede Partei kann zunächst alle Gedanken dazu beitragen (Brain Storming). Alle Lösungsvorschläge werden wieder auf einem Flipchart gesammelt. Erst danach werden die Vorschläge daraufhin untersucht, ob sie als Lösung des Konflikts in Betracht kommen.

Familien-mediation

Bei der Familienmediation geht es mir insbesondere darum, eine weitere Eskalation der Situation zu vermeiden. Dafür ist es wichtig, dass die beteiligten Familienmitglieder an einen Tisch kommen. Jeder kann die Themen einbringen, die er klären möchte. Ob es darum geht, die derzeitige Krise zu meistern oder ob es darum geht aus einer langfristig verfahrenen Situation herauszukommen - wir verbessern gemeinsam die Situation!

Läuft bereits alles auf eine Scheidung hinaus, ist eine Mediation genauso wichtig! 
Im Rahmen der Mediation können Sie an der Gestaltung einer Regelung beteiligt sein. Gemeinsam können Regelungen zur Vermögensverteilung, zu Besuchsrechten und dem Sorgerecht getroffen werden. Sie glauben, ein Richter kann das besser? Vielleicht müssen Sie im Rahmen einer Mediation einen Kompromiss eingehen. Dessen Ausgestaltung haben Sie dann aber selber in der Hand. Trifft ein Richter die Entscheidung, gibt es nur eine Festlegung durch einen Dritten und diese kann auch für Sie unpraktisch ausgehen.


Möchten Sie einen Konflikt lösen? 
Möchten Sie eine Regelung für die Zukunft finden?
Nutzen Sie die Mediation:

Durch meine Neutralität als Mediator und die Struktur des Gespräches schaffe ich eine Atmosphäre,  die ein konstruktives Arbeiten ermöglicht.